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Workout Juni
Das lange Warten hat ein Ende, vorübergehend zumindest. Zuerst einmal Entschuldigung, dass die Workout-Tipps einfach so eingestellt wurden, aber es war eine Heidenarbeit, für die ich während der Saison neben den normalen Berichten und Fotos machen etc, keine Zeit gefunden hatte.
Ich fang auch gleich mit der Erklärung der folgenden Kraftübungen an:
Wie den meisten bekannt ist, ist der Rumpf wahrscheinlich die wichtigste Muskelkette im gesamten Bewegungsablaufs des Golfschwungs. Es geht bei der Verwindung im Aufschwung an, wo die ganze Muskelspannung aufgebaut wird, durch Schulter – und Hüftdrehung. Und natürlich im „Downswing“, wo der ganze Schnalzeffeckt“ zur Geltung kommt und die Schnellkraft im Rumpf eingesetzt wird.
Kraftwiderstand braucht man im Aufschwung, um der Spannung, die durch die Drehung aufgebaut wird, standzuhalten. Wenn man das mal ohne Schläger trainiert, und einfach mal oben, sprich am Ende des Aufschwungs, anhält und die Spannung hält, merkt man ganz schnell, wie anstrengend das sein kann, nur ist man im Schwung so auf die Gesamtbewegung konzentriert, dass man die Mühe gar nicht so merkt.
Wenn man Tiger anschaut, kann man auch ganz schnell die Schnellkraft in der Vorwärtsbewegung erkennen, die er im Rumpfbereich einsetzt. Longhitter schlagen den Ball nicht nur weit, auf Grund guter Technik und gutem Rhythmus, sondern in erster Linie wegen ihrer Fähigkeit die Hüfte und den kompletten Körpermittelteil extrem schnell nach vorne zu drehen. Das bringt Schlägerkopfgeschwindigkeit (ganz vereinfacht jetzt) und der Ball fliegt ein wenig weiter, als bei manchen, die eben nicht so schnell rotieren.
Somit auch der diesmalige Fitnesstipp, um noch den restlichen Kick für die neue Saison zu bekommen:
Ich gehe jetzt mal davon aus, dass Ihr eh schon über den Winter ganz fleißig Ausdauer und Koordination, sowie Stabi und Kraft trainiert habt : ). Ich weiß, Ihr macht das ja nur als Spaß, jedoch macht Erfolg doch dann noch mehr Spaß, oder : )) ?
Also auf geht´s mit ein bisschen Rumpftraining:
In der ersten Übung liege ich mit den Schulterblättern auf einem Pezziball und winkle die Arme neben mir an. Hintern und unterer Rücken sind komplett angespannt, um die Übung auch ganz sauber durchzuführen, was sie natürlich nicht gerade leichter macht, aber das muß sein.
Langsam nach rechts drehen, Beine bleiben stehen. D.h. nur mit dem Oberkörper rotieren.
Das Gleiche dann nach links. Die Bewegung findet fließend statt, nicht in der Mitte anhalten, das macht man beim Golfschwung ja auch nicht… Das auf jede Seite 10-15 x 2

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