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Das lange Warten hat ein Ende,
vorübergehend zumindest. Zuerst einmal Entschuldigung, dass die Workout-Tipps
einfach so eingestellt wurden, aber es war eine Heidenarbeit, für die ich
während der Saison neben den normalen Berichten und Fotos machen etc, keine Zeit
gefunden hatte.
Ich fang auch gleich mit der Erklärung der folgenden Kraftübungen an:
Wie den meisten bekannt ist, ist der Rumpf wahrscheinlich die wichtigste
Muskelkette im gesamten Bewegungsablaufs des Golfschwungs. Es geht bei der
Verwindung im Aufschwung an, wo die ganze Muskelspannung aufgebaut wird, durch
Schulter – und Hüftdrehung. Und natürlich im „Downswing“, wo der ganze
Schnalzeffeckt“ zur Geltung kommt und die Schnellkraft im Rumpf eingesetzt wird.
Kraftwiderstand braucht man im Aufschwung, um der Spannung, die durch die
Drehung aufgebaut wird, standzuhalten. Wenn man das mal ohne Schläger trainiert,
und einfach mal oben, sprich am Ende des Aufschwungs, anhält und die Spannung
hält, merkt man ganz schnell, wie anstrengend das sein kann, nur ist man im
Schwung so auf die Gesamtbewegung konzentriert, dass man die Mühe gar nicht so
merkt.
Wenn man Tiger anschaut, kann man auch ganz schnell die Schnellkraft in der
Vorwärtsbewegung erkennen, die er im Rumpfbereich einsetzt. Longhitter schlagen
den Ball nicht nur weit, auf Grund guter Technik und gutem Rhythmus, sondern in
erster Linie wegen ihrer Fähigkeit die Hüfte und den kompletten Körpermittelteil
extrem schnell nach vorne zu drehen. Das bringt Schlägerkopfgeschwindigkeit
(ganz vereinfacht jetzt) und der Ball fliegt ein wenig weiter, als bei manchen,
die eben nicht so schnell rotieren.
Somit auch der diesmalige Fitnesstipp, um noch den restlichen Kick für die neue
Saison zu bekommen:
Ich gehe jetzt mal davon aus, dass Ihr eh schon über den Winter ganz fleißig
Ausdauer und Koordination, sowie Stabi und Kraft trainiert habt : ). Ich weiß,
Ihr macht das ja nur als Spaß, jedoch macht Erfolg doch dann noch mehr Spaß,
oder : )) ?
Also auf geht´s mit ein bisschen Rumpftraining:
In der ersten Übung liege ich mit den Schulterblättern auf einem Pezziball und
winkle die Arme neben mir an. Hintern und unterer Rücken sind komplett
angespannt, um die Übung auch ganz sauber durchzuführen, was sie natürlich nicht
gerade leichter macht, aber das muß sein.
Langsam nach rechts drehen, Beine bleiben stehen. D.h. nur mit dem Oberkörper
rotieren.
Das Gleiche dann nach links. Die Bewegung findet fließend statt, nicht in der
Mitte anhalten, das macht man beim Golfschwung ja auch nicht… Das auf jede Seite
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